Advent, Advent…

…auch wenn noch kein Lichtlein brennt, möchte ich euch ein paar einfache weihnachtliche DIY’s zeigen, die ich im letzten Winter gemacht habe. So habt ihr noch genügend Zeit das eine oder andere nachzubasteln. Den Anfang machen heute meine Adventkalender. Davon habe ich letztes Jahr nämlich vier Stück verschenkt. Und die beiden, die heuer schon fertig sind, zeige ich euch auch.

Nummer 1: Adventkalender to go

Man nehme: 

  1. Eine leere Schachtel. Tipp: Toffiffee* oder Mon Cheri* eignen sich besonders gut, da sie durch schieben geöffnet werden. (*Werbung unbeauftragt)
  2. Weihnachtliches Geschenkspapier, mit dem die Schachtel so verpackt wird, dass sie sich öffenen lässt, ohne das Papier entfernen zu müssen. Klingt jetzt kompolizierter als es ist. Bei den oben genannten Schachtel einfach die Überschachtel einpacken und an den Kanten der Innenschachtel Streifen des Geschenkspapiers aufkleben.
  3. Eine Tabelle mit 24 Zahlen. Gestaltung frei wählbar, kann auch mit der Hand gezeichnet / gemalt werden.
  4. Einen Bleibstift (von welchem schwedischen Möbelhaus der von mir verwendete stammt, erähne ich an dieser Stelle nicht) und einen Faden, um diesen an der Schachtel festzubinden.
  5. Und zu guter Letzt natürlich der Inhalt. Natürlich frei wählbar. Im Idealfall handlich, klein und süß. Und 24 Stück sind empfehlenswert.

 

Nummer 2: Der Kleiderbügel-Adventkalender

Dieser Adventkalender eignet sich besonders gut für kleine Geschenke mit unterschiedlichen Größen und Verpackungen. Wie ihr seht, habe ich Rollen, Schachteln und Kuverts bunt gemischt, unterschiedlich verpackt und kreuz und quer aufgehängt. De Adventkalenderzahlen findet ihr in meiner Adventkalender-Pinnwand auf Pinterest oder hier direkt zum Download.

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Wie ihr seht, haben meine Buben noch dabei geholfen das Ganze etwas bunter zu gestalten.die Zahlen wurden bunt und „langweilige“ weiße Geschenke bestempelt. Dieser Adventkalender war nicht für die beiden, sondern für mein siebenjähriges Patenkind und ihren fünfjährigen Bruder. Einen Auszug dessen, was da oben alles so hübsch verpackt wurde, seht ihr auf dem nächsten Foto. Es gab jeden Tag ein kleines Geschenk für jedes der beiden Kinder meiner Stiefschwester.

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Geschenksideen für Mädchen und Jungen für Adventkalender zum Befüllen

 

Nummer 3: Die Liebeserklärungen

Diesen Adventkalender hier werden einige von euch schon Instagram kennen. Dort habe ich ihn euch schon vorgestellt. Ich hatte nicht geplant meinem Mann einen Adventkalender zu schenken, da er darauf eigentlich keinen Wert legt, nichts Süßes isst und bestimmt als Kind seinen letzten Adventkalender hatte. ABER dann habe ich diese süße Idee von der lieben Carina auf Pinterest gesehen.

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Innerhalb einer Mittagspause (also gut zwei Stunden) habe ich 26 kleine Zettelchen geschrieben, gefaltet und zugebunden. Ich habe den Deckel eines Schraubglases mit Geschenkspapier beklebt, einen Faden rundherum gebunden und das Glas mit der DYMO beschriftet. Fertig war mein erster Adventkalender für meinen Mann.

Ihr fragt euch, warum 26 Zettelchen? Naja, ich habe einfach ohne Plan drauflos geschrieben, gleich gefaltet und verpackt. Am Ende sind mir aber die besten Gründe bzw. Liebeserklärungen eingefallen, die ich auch unbedingt noch anbringen wollte. Da ich aber keine Lust und keine Zeit mehr hatte, alle Briefchen noch einmal auseinander zu falten, durchzusehen und auszusortieren, habe ich einfach alle 26 im Glas gelassen. Kann ja nicht schaden, hab ich mir gedacht und „…weil 24 Tage nicht ausreichen“ in den Deckel geschrieben  🙂

 

Nummer 4: Der Buben-Adventkalender

Zu guter Letzt noch der Adventkalender für meine Buben alias der Kalender, der am 30.11. um 23:30 Uhr fertig gemacht wird und trotzdem nur bis zum 15.12. befüllt ist. Erkennt sich jemand wieder? Team „last minute“ lässt grüßen… Darum auch das etwas dunkle Foto von den Inhalten – ich bitte um Entschuldigung.

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Ihr seht hier Keksformen, Autos, Schleichtiere, Stifte, Büchlein, Quetschies, Kekse, Motivstanzer etc. Kleiner Tipp: Gelstifte sind nichts für kleine Buben! Die ersten fanden sie ganz OK, aber bei den ganzen anderen gingen die Mundwinkel immer mehr nach unten. Memo an mich selbst: Mehr Abwechslung wird gewünscht. Die gefalteten Zettel, die es fast jeden Tag gab, waren kleine Mal- und Aufgabenzettel für den großen Bruder. Malen nach Zahlen, Mosaik-Bilder etc. Er hat es geliebt und heuer als Erstes gefragt, ob eh wieder Vorlagen im Adventkalender sein werden. So einfach und doch genial.

Viele Vorlagen und unterschiedliche Adventkalenderzahlen habe ich in meiner Adventkalender- Pinnwand auf Pinterest gesammelt, schaut gerne einmal rein und lasst euch inspirieren!

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So hat das fertige Kunst in seiner vollen Pracht ausgesehen. Die Sterne und Herzen sind aus Salzteig, mit schwarzer Wasserfarbe bemalt. Verziert mit einer Lichterkette und einem Hirsch aus Holz ist aus den schlichten, weißen Sackerln (selbst gefaltene A4-Zettel) ein weihnachtlicher Hingucker geworden!

Nummer 5: Der Ruck-Zuck Adventkalender aus Tonpapier

Weil er gerade fertig geworden ist und weil ich die Sacklern aus Tonpapier so einfach und doch hübsch finde, zeige ich euch meinen diesjährigen Adventkalender für mein Patenkind und ihren Bruder auch noch.

Ihr braucht:

  • 6 Blatt Tonpapier A3
  • Schere, Kleber
  • Adventkalenderzahlen
  • 24 kleine Dinge zum Befüllen

Ich habe das A3-Papier in der Mitte gefaltet und A4-Seiten daraus gemacht. Diese habe ich nochmals an der kurzen Seite geteilt, wordurch Papierstreifen von etwa 10×30 cm entstanden sind. An der langen Seite habe ich diese rechts und links ca. 1 cm eingebogen und den Papierstreifen in der Mitte gefaltet. Anschließend haben wir die Laschen verklebt und hübsche, einfache Tüten bekommen. Dazu braucht man gar keine Schere. Wenn am Tonpapier stark faltet und mit dem Fingernagel der Kante entlang streicht, lässt es sich wunderbar durch Reißen trennen. Und da die Kanten ohnehin eingebogen werden, sieht man davon später gar nichts mehr.

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Mit Motivstanzern wurden eifrig Schneeflocken, Sterne, Rehe und Tannenbäume produziert. Einige sind auf dem Boden gelandet, aber die meisten haben es in die Dose und anschließend auf die Papiertüten geschafft.  Hier seht ihr einen Zwischenstand nach einer guten Stunde kleben, Zahlen ausschneiden und ausstanzen.

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Am Ende ist aus den braunen und schwarzen Sackerln ein bunter, weihnachtlicher Haufen geworden, der von meinen beiden Helfer mit ganz viel Liebe gestaltet wurde (wovon ich leider kein Foto mehr gemacht habe).

Nummer 6: Der Adventkranzkalender

Die Kombination schlechthin: Adventkranz und -kalender in einem. Für eine liebe Freundin, die Selbstgemachtes, Puristisches, Außergewöhnliches genauso sehr liebt, wie ich es tue. Als Geburtstagsgeschenk, weil es schon Tradition ist.

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Was ihr dafür braucht:

  • 24 Christbaumkerzen
  • 1 Christbaumkerzenhalter
  • ein Vorratsglas (1 l Honigglas passt perfekt)
  • Einen Wachsstift (auf Wachs hält kein einziger, anderer Stift)
  • Einen Kranz aus Draht oder wie in meinem Fall aus ein paar Haselzweigen
  • ein paar grüne Zweige
  • Bindedraht

Als Erstes werden die Kerzen beschriftet – logischerweise mit den Zahlen von 1-24. Achtung: Der Wachsstift muss mindestens 24 h trocknen, damit er vollständig gehärtet ist.

Am besten gleich an einem Ort beschriften, wo ihr die Kerzen nicht mehr anfassen müsst und sie ruhig liegen bleiben können. Sonst verwischt die Schrift gerne – ja, ich spreche aus Erfahrung. Das Gitter, das ihr hier seht, verwende ich normalerweise als Unterlage für das gewaschene Geschirr.

In der Zwischenzeit könnt ihr das Glas verzieren, den Kranz binden und den Kerzenhalter anbringen. Beachtet, dass ihr grüne Zweige verwendet, die nicht so leicht Nadeln lassen. Wenn der Adventkranzkalender im November verschenkt wird, soll er 4 Wochen ohne Probleme in der Wärme überleben können.

 

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Das war der erste Teil meiner Advent-DIY! Vielleicht bastelt ihr ja das eine oder andere nach. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir davon erzählt oder es unter dem #vonmamadani zeigt.

Alles Liebe,
eure Dani

Ein Kommentar zu „Advent, Advent…

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