Das Gute liegt so nah!

(Werbung / Einladung)  Zeit zu zweit ist uns als Paar wichtig. Wir genießen es ungestört miteinander zu reden, gemeinsam etwas zu unternehmen und einfach dem Alltag zu entfliehen. Seit wir Eltern sind, ist es aber nicht mehr so einfach mal schnell übers Wochenende wegzufahren. Warum in die Ferne schweifen, wenn Urlaubsfeeling nur ein paar Autominuten entfernt ist? Inzwischen wissen wir, dass es keiner mehrstündigen Autofahrten befarf, um abschalten zu können. Denn oft ist das Beste nicht weit entfernt, manchmal sogar nur einen Steinwurf…

Er ist einer der Spitzenbetriebe unserer Region, ein Leitbetrieb, ein Familienbetrieb mit Geschichte und Charakter, oder einem „Vogel“, wie sie sagen würden: der daberer – das biohotel. Es ist ein Haus, das man einfach kennt. Bisher aber nur von außen. Warum? Das wissen wir eigentlich selbst nicht. Schließlich haben wir unzählige Verbindungen zum „Daberer“. Mitarbeiter waren unsere Schulkameraden oder sind Geschwister von solchen, einige Produzenten kennen wir persönlich und mit Mitgliedern der Familie sind wir befreundet. Dennoch haben wir es bisher nicht geschafft uns selbst von seinem ausgezeichneten Ruf zu überzeugen. Bis wir an einem wunderschönen, sonnigen Freitag im Oktober einen Tag im daberer.day.spa verbringen durften.

Ankommen und abschalten.

Eine halbe Stunde Autofahrt, Auto einparken, die Hoteltüre öffnet sich. Wir treten ein, der Alltag bleibt draußen. Vor uns liegen Ruhe, Entspannung und Genuss. Ein Tag nur für uns zwei. Keine Verantwortung, keine Verpflichtungen. Zeit zum Reden, Lesen, Schlafen. Zeit zu zweit. Pärchenzeit. So einfach, aber so wichtig und wertvoll.

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Der daberer.day.spa lässt den Besuchern die Wahl, ob man seinen Wellnesstag mit einem slow.food.frühstück starten und mit einem 4-Gänge Abendmenü beenden möchte. Wir möchten beides. Gut essen und genießen gehört zu unseren liebsten Beschäftigungen an unseren Auszeit-Tagen.

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Frühstück à la „slow.food“

Slow down mit slow.food, könnte man sagen. Wir nehmen Platz an unserem Tisch, der so liebevoll gedeckt ist, und werfen einen Blick in das Frühstücksheft, das die Herkunft vieler Produkte erklärt. Am reichhaltigen Frühstücksbuffet fällt es uns zuerst  nicht leicht uns zu entscheiden. Als Erstes ein Müsli? Oder lieber ein frisches Erdäpfelbrot mit hausgemachten Aufstrichen und Forellenfilets? Oder einen Obstteller? Smothie oder frisch gepresste Säfte? Schließlich nehmen wir uns von allem etwas und kosten uns durch. Regional, saisonal, BIO. Klingt nicht nur gut, schmeckt auch ausgezeichnet.

 

Gut gestärkt und um einige kulinarische Erfahrungen reicher machen wir uns auf Richtung Rezeption. Dort warten schon die hauseigenen Badetaschen auf uns, gefüllt mit einem Liegetuch, Bademantel und -schlapfen und mit ausreichend Stauraum für unsere eigenen Habseligkeiten, die wir meinen im Laufe des Tages brauchen zu können. In Wahrheit kommen wir ganz gut ohne sie aus, denn es ist alles da.

day.spa im natur.spa

Wir bekommen eine Führung durch den neuen Wellnessbereich, der dem Credo natur.spa folgt, und sind gleich überwältigt. Vom Ausmaß des Angebots und von den vielen Rückzugsmöglichkeiten. So angenehme, harmonische Räume, jeder für sich wunderschön und einzigartig. In Design, Funktion und Farbgestaltung. Und dennoch harmoniert alles so wunderbar, trägt eine gemeinsame Handschrift. Das sieht man und spürt man, im Spabereich genauso wie im ganzen Haus.

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teich.sauna, sauna.teich und teich.ruheraum

Schnell haben wir unseren Lieblingsplatz gefunden, unseren „place to be“ für diesen Tag. Es war Liebe auf den ersten Blick. Schwarz, Weiß und Holz. Diese Farben, die wohlige Wärme und der Geruch dazu. Nicht aufdringlich, aber spürbar und wohltuend. Hier fühlen wir uns wohl, hier bleiben wir. Wir machen es uns auf einer Doppelliege gemütlich und kuscheln uns in die weichste Decke, die meine Haut je gespürt hat.

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Wir lassen den Blick schweifen. Über die Berge, die Karnischen Alpen. Auf den meisten davon waren wir schon, schließlich bin ich fünf Kilometer weiter aufgewachsen und das sind die gleichen Berge, die ich von meinem Kinderzimmer aus gesehen habe. Und über den sauna.teich, der als Tauchbecken dient. Er ist eisig kalt und dementsprechend menschenleer. Nur hin und wieder wagt sich ein Mutiger hinein, nach dem Saunagang. Von Hundert auf Null sozusagen. Das ist nicht meins. Da kann ich noch so aufgehitzt sein, mit Tauchbecken kann ich nichts anfangen. Ich setze mich lieber am Rand hin, lass die Füße eintauchen und das Quellwasser aus sicherer Entfernung auf mich wirken.

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Die Ruhe tut uns gut. Es scheint im gesamten Wellnessbereich noch nicht sehr viel los zu sein. Ob es an der Uhrzeit liegt? Vielleicht bewegen sich die meisten Hotelgäste eher erst abends Richtung Sauna, ist unsere erste Vermutung. Einer der großen Vorteile für uns Tagesgäste: Vormittags haben wir den Wellnessbereich beinahe für uns. Jetzt sind bestimmt noch alle in den Bergen, unsere Gegend erkunden. Es ist ja so schönes Wetter, fast noch sommerlich. Bikiniwetter im Oktober! Haben wir so auch noch nicht erlebt.

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Wir fragen uns, warum man Spa-Tage eigentlich mit nassem, kaltem Wetter assoziiert. Klar, wenn es draußen unfreundlich ist, sehnt man sich nach Wärme und Behaglichkeit. Aber bei Sonnenschein kann man im Bikini im Hotelgarten liegen, Sonne tanken, barfuß durch die taunassen Wiesen laufen und den angrenzenden Wald samt wald.teich im Bademantel (und barfuß) erkunden! Würde man bei Regen eher nicht machen.

Zu Mittag was Leichtes

Die Kirchenglocken läuten. Sie sind an diesem Tag unsere Begleiter, die uns verlässlich die Zeit vermitteln. Unaufdringlich, aber bestimmt. Ohne sie würden wir wohl noch länger auf dem Steg sitzen bleiben, den blaugrünen wald.teich bewundern und den Forellen dabei zusehen, wie sie ihre Runden drehen. Es ist dreiviertel eins. Zeit für das Mittagessen. Schnell zurück zum Hotel und rein in das Alltagsgewand. Das Restaurant ist Bademantel-freie Zone.

Wir bedienen uns am reichhaltigen Salatbuffet, füllen unsere Teller mit allerlei Köstlichkeiten und Kostbarkeiten, dazu ein paar warme Kümmelkartoffel und das hausgemachte Brot, das mir schon beim Frühstück so geschmeckt hat. Wasser gibts vom Brunnen, reichlich, aus der hauseigenen Quelle.

Relax. Tea. Sauna. Repeat.

Wasser spielt beim Daberer und rund um den Daberer herum eine große Rolle, stellen wir im Laufe des Tages fest. Überall fließt und plätschert es. Wohltuend, erfrischend und beruhigend. Hier ein Bächlein, da ein kleiner Wasserfall, ein Teich als Tauchbecken und einer mitten im Wald, wo wir auch die wald.sauna entdecken. Ein Holzhaus, das eine finnische Sauna, ein Sanarium und einen gemütlichen Ruheraum beherbergt. Und mitten drin einen mächtigen Kachelofen.

Den Nachmittag verbringen wir hier im Wald. Während des Aufgusses warte ich gespannt, ob vielleicht ein Hase oder ein Reh am Fenster vorbeihuscht. Und ich denke an den Winter. Wenn die Sträucher vom Schnee bedeckt sind, muss es herrlich sein, drinnen zu schwitzen und dem Feuer zuzusehen. Denn der Ofen der finnischen Sauna wird mit Holz geheizt. Zwischen den Saunagängen suchen wir an der frischen Luft Abkühlung und machen Kneipp-Fußbäder im angrenzenden Bach.

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Wir wechseln noch einmal in den Wellnessbereich, in die teich.sauna. Bis uns die Kirchenglocken wieder an die Uhrzeit erinnern und wir uns langsam fertigmachen für das Abendessen, auf das wir uns schon den ganzen Tag freuen. In die Menükarte durften wir nämlich schon während des Frühstücks einen Blick werfen.

Time to dine: Das Abendmenü

Bergluft macht hungrig, baden auch. Beim Betreten des Speisesaals merken wir, dass das Hotel gut gefüllt ist. Jeder Tisch im Restaurant ist besetzt! Zu keiner Zeit im Laufe des Tages hätten wir gedacht, dass das Haus voll sein könnte. Auf dem weitläufigen Gelände ist genügend Platz für alle. Wir merken auch, dass unsere Mägen langsam zu knurren beginnen. Zu verführerisch duftet es von den Nachbartischen.

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Auch bei uns geht es jetzt los, der Seniorchef serviert die Vorspeise. Und weil man mit vollem Mund nicht spricht, und weil die Bilder keiner großen Beschreibung bedürfen, ist jetzt genug gesagt. Wir genießen und lassen es uns schmecken.

"Man muss dem Körper Gutes tun, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen."

 

Melanzaniröllchen, Frischkäse, Basilikum, Paprika, Rauchsalz

Krenrahmsuppe, süß-saures Wurzelgemüse

Faschiertes Rehbutterschnitzel, Pastinakenpüree, Apfel, Rucola, Preiselbeeren

Fangfrische Forelle aus dem Daberer-Teich, „Müllerin Art“ gebraten, Petersilerdäpfel

Zwetschken-Nougatknödel, Zimtbrösel, braune Butter, Zwetschkenröster

 

Danke, liebe Marianne, lieber Christian und liebes Daberer-Team, dass wir bei euch zu Gast sein durften. In eurem wundervollen Haus, in dem so viel Herzblut steckt, so viel Kreativität und Bewusstsein für die guten und schönen Dinge.

Wir kommen bestimmt bald wieder!

Viele Grüße,
Daniela & Hansjörg

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